Zahlen und Fakten

Hauptort Bezirke Fläche Einwohner
Sitten (Sion) 13 5224 km² 339'176 (31.12.2016)

 

Amtssprache Religion  Höchsten Berge Grössten Stauseen (Fläche)
Französisch und Deutsch 81% römisch-katholisch
6 % protestantisch
13% andere
Dufour 4634m
Dom 4545m
Weisshorn 4506m
Matterhorn 4478m
Lac des Dix 4 km²
Lac d'Emosson 3.3 km²
Lac de Mauvoisin 2.3 km²

 

 

 

Klima

Das Wallis verspricht seinen Gästen je nach Region über 2000 Sonnenstunden pro Jahr und damit mehr als selbst der südlichste Teil der Schweiz. 

Wie ist das möglich? Grund dafür sind die Berner und die Walliser Alpen, die das dazwischen liegende Walliser Rhonetal mit seinen vielen kleinen Nebentälern vor den Feuchtigkeitsmassen aus dem Norden und Süden grösstenteils wie Barrieren schützen. Die Wolken regnen beim Aufstieg vor diesen Schranken aus und der verbleibende Wind gelangt danach als trockener, warmer Föhn ins Wallis, der für ein mediterranes Klima sorgt.

Sprache "Wallisertiitsch"

Wallisertiitsch - reden wie im Mittelalter

Heute sind es gut 80’000 Oberwalliser, die zwischen Sierre und Oberwald eine selbständige, auch schriftlich vorliegende Sprache praktizieren, die in der Schweiz als Dialekt des Schweizerdeutschen bezeichnet wird. Dies trifft insofern nicht zu, als das Wallisertiitsch eine ältere Sprache ist als es die meisten Schweizer Dialekte sind. Sie nimmt laufend neue Begriffe auf und bleibt daher höchst lebendig.

Schneesicherheit dank Höhenlage

Schneesicherheit dank Höhenlage! Im Wallis liegen die meisten Wintersportorte auf 1500 m.ü.M. und höher.

9 Wintersportorte (Arolla, Blatten/Belalp, Crans-Montana, Lauchernalp/Lötschental, Saas-Fee, Saas Grund, Val d'Anniviers, les 4 Vallées et Zermatt) reichen mit ihren Skigebieten bis auf 3'000 m ü.M. und das Skigebiet von Zermatt sogar bis auf 3'900 m, wo gesicherte Pulverschneepisten, teilweise über das ewige Eis der Gletscher, die Herzen höher schlagen lassen.

Tiere

Mit seiner teils kargen, wilden und doch üppigen Natur ist das Wallis Heimat einer vielfältigen Fauna mit zahlreichen einheimischen Tieren. Mehr als 4000 Arten leben hier zwischen der blühenden Talebene, den sonnigen Hängen und den mächtigen Gipfeln. Zu den typischen, symbolträchtigen Walliser Tieren zählen das Schwarznasenschaf, die Schwarzhalsziege, der Bernhardinerhund und die Eringerkuh. Eines haben sie alle gemeinsam, nämlich, dass sie sich ausgezeichnet an die alpine Landschaft anpassen konnten und ihren einzigartigen Charme entwickelt haben. Die geduldigen Tierbeobachter können der Wildtierbeobachtung frönen und Hirsche, Murmeltiere, Bartgeier und Steinböcke in ihrem natürlichen Umfeld bestaunen. Unvergessliche Momente sind dabei garantiert!