Velo-Routen

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Emosson - Staudamm Trophy

Die Strasse zur Staumauer besteht eigentlich aus der Verbindung zweier Pässe, dem Col de la Forclaz und dem Col de la Gueulaz, die auf 1528 m respektive 1965 m enden. Der Strecke, die durch ihre Dinosaurierspuren berühmt geworden ist, hatte am 20. Juli 2016 die grosse Ehre, den Tross der Tour de France empfangen zu dürfen!    

Dieser mehr als 30 Kilometer lange Aufstieg mit Start in der Stadt Martigny wird Sie mit einem faszinierenden, vielseitigen Panoramablick belohnen. Sie durchqueren das Weinbaugebiet, bevor Sie auf der Passhöhe des Col de la Forclaz einen Lärchenwald erreichen. Nach einem kurzen Abstieg durch die Gemeinde Trient biegen Sie rechts ab und nehmen den zweiten Aufstieg in Angriff, der allmählich einen einmaligen Blick auf die majestä­tische Bergkulisse der grossen Alpenpässe freigibt. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich im Dorf Finhaut zu erfrischen und zu stärken, bevor Sie den letzten, anstren­gend­sten Teil des Anstiegs zur Staumauer von Emosson auf sich nehmen.

Wegbeschreibung

Bereits ab den ersten Metern durchqueren Sie einen wunderschönen, terrassenförmig angelegten Weinberg, und der Blick auf das immer kleiner werdende Martigny gibt Ihnen das gute Gefühl, einen stolzen Höhen­unter­schied überwunden zu haben. Noch ein letzter Blick auf das Rhonetal, danach überqueren Sie den Col de la Forclaz (1528 m). Gönnen Sie sich ruhig einen Halt für eine leckere Fruchtwähe im Hotel Col de la Forclaz, denn der Weg ist noch lang! Nach dieser wohlverdienten Pause folgt die Abfahrt ins Dorf Trient, bevor Sie anschliessend rechts abbiegen und den zweiten Anstieg in Angriff nehmen, der durch das Dorf Finhaut führt. Mit jedem überwundenen Höhenmeter offenbart sich eine immer unberührtere, märchenhaftere Landschaft! Die Staumauer bleibt bis zum allerletzten Moment verborgen. Erst nach der Überquerung des Col de la Gueulaz (1965 m) offenbart sie sich in voller Grösse und Sie werden fürstlich für Ihre Mühen belohnt: mit dem Blick auf den Montblanc, die Aiguilles du Tour und die mächtige Staumauer! Das von 1969 bis 1975 errichtete Stauwerk ist das zweitgrösste der Schweiz und das dritthöchste im Kanton Wallis. Im Frühling sehen Sie von der Mauerkrone aus mit etwas Glück noch die Überreste der alten Staumauer von Barberine aus dem hinteren Teil des Sees ragen. Diese 1925 erbaute Talsperre wurde durch die Errichtung der neuen Staumauer von Emosson selbst Opfer der Fluten.

Startort: Route de la Forclaz, 1921 Martigny (501 m)
Zielort: Staudamm Emosson (1932 m)

Tipp des Autors

Im Herbst ist diese Tour besonders empfehlenswert, denn die sich orange und rot verfärbenden Bäume und Pflanzen bieten ein wahres Farbenspektakel! 

Technische Informationen

  • Höhenlage

    1966 m 502 m

  • Anstieg

    1932 m

  • Abstieg

    500 m

  • Technik

    Bewertung: 4.0 von 5.0 Punkten

  • Kondition

    Bewertung: 6.0 von 5.0 Punkten

  • Erlebnis

    Bewertung: 6 von 5.0 Punkten

  • Landschaft

    Bewertung: 6.0 von 5.0 Punkten

Öffentliche Verkehrsmittel

Sie erreichen Martigny regelmässig mit den SBB von allen Schweizer Städten. Ebenfalls verkehren Regionalzüge (Linie Mont-Blanc & St-Bernard-Express) nach Martigny. 

Anfahrt

Über die Autobahn A9 von Lausanne oder Sierre, Ausfahrt Martigny-Fully E27 (Nr. 21) oder über die Kantonstrasse. Beim Kreisel den Markierungen Richtung Col de la Forclaz / Chamonix (France) folgen. 

Parken

Folgen Sie dem Parkleitsystem in Martigny. 

Ausrüstung

Unsere Empfehlung: Technisch einwandfreies Fahrrad, Helm, Handschuhe und Glocke, je nach Witterung passende Kleidung (immer dabei: Regenschutz), Getränk und Verpflegung.

Sicherheitshinweise

Respektieren Sie die Regeln des Schweizer Strassenverkehrs. Die Befahrung dieser Route erfolgt auf eigenes Risiko, jegliche Haftung wird abgelehnt. Respektieren Sie die Flora und Fauna in Ihrer Umgebung. Zu Ihrer Sicherheit empfehlen wir Ihnen das Tragen eines Fahrradhelms. Notrufnummern: 144 Ambulanz / 117 Polizei /1414 Rega 

Karten

Landeskarten 1:25'000 SwissTopo: 1325 Sembrancher / 1324 Barberine