Mountainbike-Touren

Mountainbike-Touren

Bike-Tour Rothorn - Zermatt (Nr. 22)

Das sind Tiefenmeter! Bei der Abfahrt vom Rothorn bis nach Zermatt geht es 1'678 Meter in die Tiefe. Dabei fährt man nicht auf Singletrails, sondern auf der Kiesstrasse.

  • Schwierigkeit

    leicht, S1

    Schwierigkeit: leicht
    S1 kleine Hindernisse wie Steine und Wurzeln zu erwarten; Untergrund teilweise nicht verfestigt; ausgewaschene Rinnen; Gefälle bis maximal 40 %; fahrtechnische Grundkenntnisse erforderlich; Hindernisse können überrollt werden
  • Länge

    13.3 km

  • Dauer

    0:25 h

  • Auf Karte anzeigen

Ab Zermatt geht es mit den Bergbahnen hoch bis auf das Rothorn (3'100 m). Hier oben gilt als Erstes: Die Bilderbuch-Aussicht auf das Matterhorn geniessen. Dann geht es los: Die Kiesstrasse führt durch das alpine Gelände via Rotweng nach Blauherd hinunter. Zwischendurch wird die Strasse etwas steiler, jedoch hin zum Blauherd ist sie wieder flacher. Ab Blauherd wird es dann sehr steil. Vielleicht muss man auf Sunnegga eine kurze Pause einlegen. Manch einer kennt diese Route wohl vom Winter, da hier die Pisten durchführen. Ab Sunnegga gibt es zwei Varianten, um wieder nach Zermatt zurückzufahren. Entweder fährt man gemächlich der Strasse via Ried entlang ins Dorf zurück oder man gönnt sich den Sunnegga-Trail. Die Hardcore-Variante ist der umgekehrte Weg von Zermatt auf das Rothorn. Mit dem E-Bike gelingt das bestens. Achtung: Die Rothorn-Pendelbahn fährt im Sommer 2019 nicht.

Wegbeschreibung

Rothorn - Blauherd - Sunnegga - Tufteren - Ried - Zermatt

(Die Strecke kann auch in umgekehrter Richtung von Zermatt nach Rothorn gefahren werden, teilweise steilere und anspruchsvollere Stücke)

 

Variante 1: Rothorn - Blauherd - Sunnegga - Sunegga-Trail - Zermatt

Achtung: Die Rothorn-Pendelbahn fährt im Sommer 2019 nicht.

Startort: Rothorn (3'103 m) (3100 m)
Zielort: Zermatt (1'620 m) (1605 m)

Tipp des Autors

Die Bergwelt rund um Zermatt mit ihren 38 Viertausendern bietet ein atemberaubendes Panorama und eine einzigartige Fauna und Flora.

Zusätzliche Informationen und Empfehlungen im Gäste-Informationscenter am Bahnhofplatz erhältlich.

Technische Informationen

  • Höhenlage

    3103 m 1620 m

  • Anstieg

    6 m

  • Abstieg

    1501 m

  • Technik

    Bewertung: 2.0 von 5.0 Punkten

  • Kondition

    Bewertung: 1.0 von 5.0 Punkten

  • Erlebnis

    Bewertung: 1 von 5.0 Punkten

  • Landschaft

    Bewertung: 6.0 von 5.0 Punkten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn ins Matterhorn-Dorf: 3½ Std. vom Flughafen Zürich oder 4 Std. vom Flughafen Genf. Visp ist jeweils der Umsteigeort auf die Matterhorn Gotthard Bahn. Ab Visp führt die Bahnstrecke durch das Nikolaital, vorbei an kleinen, idyllischen Dörfern bis nach Zermatt.

Zermatt ist ausserdem Anfangs- oder Endpunkt der weltbekannten Glacier Express Panorama-Zugfahrt (St. Moritz / Davos – Zermatt).

Anfahrt

Zermatt ist autofrei. Die Zufahrt für den Privatverkehr ist nur bis Täsch (5 km vor Zermatt) erlaubt. Die Strasse Täsch - Zermatt ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt.

Die Weiterreise nach Zermatt erfolgt entweder mit einem privaten Taxianbieter oder mit den Shuttle-Zügen. Die Züge verkehren im 20-Minuten-Takt. Nach rund 12 Minuten endet die Fahrt auf dem Bahnhofplatz in Zermatt.

Parken

In Täsch stehen Parkhäuser mit gedeckten und ungedeckten Plätzen zur Verfügung. So z.B. im Matterhorn Terminal oder bei privaten Anbietern.

Weiterreise: siehe Anfahrt.

Ausrüstung

Unsere Empfehlung:

  • Technisch einwandfreies Bike
  • Helm, Handschuhe und Trailbell
  • Flickzeug und Ersatzschläuche
  • Je nach Witterung passende Kleidung (immer dabei: Regenschutz)
  • Getränk und Verpflegung

Sicherheitshinweise

  • Das Tragen von Handschuhen und Helm ist empfohlen, denn kluge Köpfe schützen sich.
  • Ausschliesslich die markierten Bike-Wege und Strassen benutzen und die Beschilderung befolgen. Bitte Gatter und Weidezäune wieder hinter sich schliessen.
  • Rücksicht nehmen auf Wanderer sowie Pflanzen und Tiere. Wanderer haben grundsätzlich Vortritt.
  • Eigene Fähigkeiten und Kondition gut einschätzen, denn einige Routen führen auf 3‘000 Meter.
  • Das Befahren der verschiedenen Routen erfolgt grundsätzlich auf eigene Verantwortung.