Winter 2021-22

Margareth

Margareth Voide-Bumann

Vorname: Margareth
Nachname : Voide-Bumann
Geburtsdatum : 15.06.1955
Herkunft: Saas-Fee
Beruf: Hotelmanagerin im Ruhestand und passionierte Bergsteigerin.
Besonderheit: Zwischen 1985 und 2008 bestieg sie als erste Alpinistin alle 82 Viertausender der Alpen.
Lieblingsort: Längfluh, oberhalb von Saas-Fee, mit atemberaubender Aussicht auf die majestätischen Berge der Mischabelkette. Die schneebedeckten Gipfel des Alphubels, des Allalinhorns und des Doms – der höchste, ganz in der Schweiz gelegene Berg – erfüllen ihr Herz jeden Tag mit grosser Freude, weil sie sie auch vom Balkon ihrer Wohnung aus sieht.

Gipfelstürmerin Maggi Voide-Bumann bestieg als erste Alpinistin alle 82 Viertausender der Alpen.

Margareth Voide-Bumann ist in Saas-Fee, der «Perle der Alpen» aufgewachsen. Die Leidenschaft fürs Bergsteigen teilt die pensionierte Hotelmanagerin mit ihrer Familie. Maggi, wie Gäste und Einheimische sie nennen, brachte die Führung ihres Hotel- und Restaurantbetriebs und ihre Passion stets unter einen Hut. «Ich habe immer Momente gefunden, in die Berge zu gehen und so meine Batterien neu aufzuladen,  neue Kraft zu schöpfen. Die Ruhe und die Erhabenheit der Natur geben mir so viel zurück.» Ihr grösster Traum erfüllte sie sich mit der Besteigung aller 82 Viertausender der Alpen zwischen 1985 und 2008. «Ich begann mit dem Allalinhorn, einem technisch einfachen Hausberg in Saas-Fee. Oben auf dem Gipfel war der Blick auf den Montblanc, das Matterhorn und das Jungfraumassiv atemberaubend. Und ich dachte mir, wie schön es wäre, auch diese Gipfel zu erklimmen. So kam es, dass ich einen nach dem anderen wie Perlen aufreihte, bis ich eines Tages alle Viertausender der Alpen bestiegen hatte. Meine schönste Erinnerung ist die Besteigung des l’Arrête du Diable in Chamonix im Jahr 2008, mein letzter Viertausender.  Umgeben von unberührter, winterlicher Natur fühlte ich ein immenses Glück, das Ende dieses Abenteuers erreicht zu haben», schwärmt die Gipfelstürmerin. Auch nach der Erfüllung ihres Traums hat Maggi die Steigeisen nicht an den Nagel gehängt und weitere Gipfel erklommen. Unter anderem den Kilimandscharo in Tansania oder den Elbrus in Russland. Und auch wenn sie die Walliser Berge über alles liebt, insbesondere das Weisshorn, ihr «König der Berge», faszinieren sie am Wallis vor allem die Menschen, «weil sie authentisch sind, mit ihren Dörfern und Täler verbunden».