Klaus

Klaus Leuenberger

Vorname: Klaus
Nachname: Leuenberger
Geburtsdatum: 28.12.1963
Herkunft: Huttwil, Emmental
Beruf: Koch
Besonderheit: Der Wahlwalliser hat unter anderem für den ehemaligen Emir von Katar gearbeitet. Er erhielt 2019 seinen 16. Gault&Millau-Punkt.
Lieblingsort: Das Binntal – «Es verbreitet eine Kraft und Ruhe, die ich sonst nirgendwo gefunden habe», erklärt Klaus Leuenberger.

Der Wahlwalliser leistet seit 1997 in seiner Küche in Ernen Pionierarbeit.

Eiscreme mit Tannenknospen, Karotten und Ziegenfrischkäse: Dies ist eine der vielen Kreationen, die Klaus Leuenberger anbietet. Ursprünglich aus Huttwil im Emmental stammend, reist er seit seinem 25. Lebensjahr durch die Küchen der Welt. Zwischen Kreuzfahrtschiffen, mit der Eröffnung eines Restaurants für den ehemaligen Emir von Katar, und im Dienste einer (sehr) renommierten Kundschaft, hat der gut Fünfzigjährige lange in der Welt des Luxus und der Majestät gearbeitet. Ein Universum, aus dem er sich radikal entfernt, als er zufällig das Dorf Ernen im Binntal besucht. Inspiriert von der Schönheit und Einfachheit des Ortes und dank eines Stellenangebots, beschloss er, sich in dem 500-Seelen-Dorf niederzulassen und die Oberflächlichkeit der vergangenen Erfahrungen «höchstens für ein Jahr» hinter sich zu lassen, sagt er. Das Schicksal wird anders entscheiden, denn 20 Jahre später hat der Chefkoch seinen alten Weg immer noch nicht wieder aufgegriffen und engagiert sich mit Leib und Seele für die Arbeit mit biologischen, manchmal seltenen Zutaten aus der Region. Weit entfernt von Ausgelassenheit, wendet Klaus' Küche nun die Regel des hundertprozentig Lokalen an. Ein wahrer Pionier in der Region seit 1997.

Hugo

Hugo Beytrison

Vorname : Hugo
Name: Beytrison
Geburtsdatum: 29.04.1974
Herkunft: Evolène
Beruf: Holzbildhauer
Besonderheit: Er fertigt insbesondere traditionelle Masken für den Karneval von Evolène an.
Lieblingsort: Seine Jagdhütte mitten im Wald von Bréonnaz.

Der Holzmagier aus dem Eringertal verleiht dem urigen Handwerk des Maskenschnitzens neuen Schliff.

Hugo Beytrison ist Künstler und Handwerker. Holzbildhauer von Beruf, gleicht er wohl eher einem Holzmagier, inmitten seines heimischen Waldes im Eringertal. «Einem Zauberer gelingt es, Holz wie es ihm beliebt zu bearbeiten», schmunzelt er. Seit seiner Kindheit beschäftigt er sich gerne mit Holz. Mit Kettensäge oder Meissel erweckt er Fabelwesen zum Leben oder schnitzt traditionelle Masken für die Fasnacht von Evolène. In 30 Jahren hat er zwischen 400 und 450 Masken hergestellt. Hinter jedem Werk steckt ein oder mehrere Tage Arbeit. Was er an Holz besonders schätzt: «Dessen Wärme und die gewisse Weichheit», die im Kontrast zur ausdrucksstarken Mimik seiner Masken stehen. Er lasse sich von der Persönlichkeit des Auftraggebers inspirieren. «Ich treffe mich mit der Person und versuche, ihr Wesen zu erfassen», erklärt der Holzmagier. Sein schönstes Werk? «Jenes, das ich noch nicht erschaffen habe. Meine Kunstfertigkeit wächst mit jedem Objekt», gesteht er. Dem Brauchtum seiner Region und dem Erbe seiner Ahnen verbunden, legt der aus Evolène stammende Holzbildhauer Wert auf die Weiterführung dieser jahrhundertealten Tradition. In Maskenschnitzkursen für Kinder ab 12 Jahren gibt er sein Handwerk an die nächste Generation weiter.

Yannick

Yannick Ecoeur

Vorname: Yannick
Name: Ecoeur
Geburtsdatum: 23.08.1981
Herkunft: Morgins
Beruf: Grenzschutzbeamter, während 15 Jahren Profiskibergsteiger
Besonderheit: Er gewann 2010 mit Florent Troillet und Martin Anthamatten die Patrouille des Glaciers von Zermatt nach Verbier – seine schönste Erinnerung.
Lieblingsort: Die Region Val d'Illiez.

Yannick Ecoeur initiierte 2016 in Morgins den Aufschwung des Wallis zur Skitouren-Referenzdestination.

Als Profiskibergsteiger hinterliess Yannick Ecoeur während 15 Jahren seine Spuren in den schönsten Berghängen des Landes und der Welt. 2010 gewann er das weltweit grösste und härteste Skitourenrennen, die Patrouille des Glaciers. Ecoeur gilt im Wallis als Pionier und Botschafter des Skitourensports. Im Jahr 2016 eröffnete er in Morgins den ersten Skitourenpark des Kantons. «Ich habe diesen Park angelegt, um einen sicheren Skitourenort zu schaffen und meine Leidenschaft mit Anfängern und Profis zu teilen», erklärt der Ausdauersportler. Vier Jahre später gibt es im Wallis bereits mehr als ein Dutzend Skitourenparks. Die Disziplin ist sehr populär geworden. Yannick Ecoeur erklärt dies mit «dem Wunsch vieler Ausdauersportler, neue Dinge  auszuprobieren und im Winter einen Sport auszuüben, der dem im Sommer praktizierten nahekommt, wie beispielsweise Mountainbiken oder Trailrunning.»  Er ist überzeugt, dass das Wallis für Skitouren alles bietet, was eine Referenzdestination ausmacht: «Tourenparks, schöne Berge, Spezialisten und Bergführer.» Eine Trendsportart, die mit gebührendem Respekt vor der Natur und dem, was sie uns zu bieten hat, im Wallis boomt.

Géraldine

Géraldine Bestenheider-Patterson

Vorname: Géraldine  
Nachname: Bestenheider-Patterson
Geburtsdatum: 14.06.1976
Herkunft: Crans-Montana
Beruf: Direktorin des Hotels Étrier in Crans-Montana
Besonderheit: Durch den Umbau und die Verbindung zweier nebeneinanderliegenden Studios im Erdgeschoss des Hotels Étrier konnte Géraldine Bestenheider-Patterson 2018 die einzige Touristenkinderkrippe im Ort eröffnen.                     
Gut zu wissen: Die Destination Crans-Montana trägt das Label «Family Destination».
Lieblingsort: Der Col de la Roue für Skitourenbegeisterte und das Wallis im Herbst für Geniesser.

Die Kinder der Feriengäste sind in der Krippe des Hotels Étrier in Crans-Montana König

Géraldine Bestenheider-Patterson ist eine Frau, die keine Langeweile kennt. Als Delegierte des Gemeindeverbands von Crans-Montana (ACCM), Direktorin des in der Region gelegenen Hotels Étrier und Mutter von drei Töchtern, ist sie seit 2018 auch zum Schutzengel für Eltern geworden, die bereits oder bald im Urlaub sind, indem sie die erste Touristenkinderkrippe der Destination eröffnete. Von Dezember bis April empfängt die bald Mittvierzigerin dort die Kinder von Feriengästen und Saisonniers. Die Kinderkrippe Bibi im Herzen ihres Hotels entstand in weniger als zwei Monaten. Mit der Unterstützung der Gemeinde Crans-Montana hat Géraldine Bestenheider-Patterson zwei Studios im Erdgeschoss umbauen und miteinander verbinden lassen, um die jungen Gäste der Destination aufzunehmen. Zwischen Indoor-Aktivitäten, Aktivitäten im Schnee, einem Kochworkshop, Geschichten vorlesen oder einem kleinen Nickerchen, können Kinder im Alter von zwei bis acht Jahren dort eine tolle Zeit verbringen. Die Kinderkrippe Bibi, die während der gesamten Wintersaison geöffnet ist, ermöglicht es den Eltern, ihren Skitag zu geniessen oder sich im Herzen der Alpen zu entspannen. Und als Mutter weiss Géraldine Bestenheider-Patterson nur zu gut: «Wenn die Kinder glücklich sind, verbringen die Eltern schöne Ferien.»

Sie möchten mehr wissen?

Wir senden Ihnen gerne weitere Informationen zu oder organisieren für Sie ein Interview

E-mail Wallisär Gschichtä als PDF herunterladen