Frühling 2021

Sylvain

Sylvain Häderli

Vorname: Sylvain
Nachname: Häderli
Geburtsdatum: 21.07.1989
Herkunft: Genf
Beruf: Umweltingenieur und Leiter der Angebotsentwicklung MTB-/Enduro in Verbier.
Besonderheit: Der Wahlwalliser und diplomierte Swiss Cycling Guide unterrichtet seit 2016 junge Mountainbike-Rider in seiner Lieblingssportart.
Lieblingsort: Das Val de Bagnes mit seiner exzellenten MTB-Infrastruktur in spektakulärer Naturkulisse. Vom Pumptrack über den Bikepark bis hin zu Enduro-, Cross-Country- und E-Bike-Strecken ist für jeden Biker etwas dabei.

Die Kids Bike League – ein Tummelplatz für kleine Mountainbike-Rider.

Sylvain Häderli ist Genfer. Sein Herz schlägt aber für die Walliser Berge, die ihn vor mehr als 10 Jahren in ihren Bann gezogen haben. Von klein auf begeisteter Mountainbiker, arbeitete er mehrere Jahre als «Shaper» für einen der renommiertesten Bikeparks der Alpen: den Verbier Bike Park. Seit Januar 2020 ist er verantwortlich für die Angebotsentwicklung Mountainbike/Enduro in Verbier. Eine riesen Chance für den passionierten Biker, denn in Verbier ist im Sommer Mountainbiken was Skifahren im Winter. Seine Leidenschaft für den Bikesport teilt der Wahlwalliser mit jungen Mountainbikern. «Die Kids sind am motiviertesten. In Verbier gab es wohl einen Bike-Club für einheimische Kinder, aber es fehlte ein Angebot für unsere jüngsten Gäste. Zusammen mit der Schweizer Skischule in Verbier haben wir daher ein neues Angebot entwickelt». Ähnlich wie Kinderskikurse in einem Schneepark bietet die Kids Bike League Unterricht im sommerlichen Bikepark an.  «Letzten Sommer haben wir in sechs Wochen 197 Kinder unterrichtet», sagt Sylvain Häderli. Von Juli bis August betreuen diplomierte Swiss Cycling Guides Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren, eingeteilt in unterschiedliche Niveauklassen. Die Kurse sind auch eine prima Gelegenheit, den Jugendlichen ihre Rolle als Botschafter bewusst zu machen. «Wir erklären den Kindern die Verhaltensregeln, die sie zum Schutz der Natur, zu ihrer eigenen Sicherheit und schliesslich für ein optimales Nebeneinander der verschiedenen Wanderwegbenutzer einhalten müssen.» Nebst Brems- und Fahrtechnik wichtige Lektionen beim Lernen des Mountanbike-Einmaleins.

Margareth

Margareth Voide-Bumann

Vorname: Margareth
Nachname : Voide-Bumann
Geburtsdatum : 15.06.1955
Herkunft: Saas-Fee
Beruf: Hotelmanagerin im Ruhestand und passionierte Bergsteigerin.
Besonderheit: Zwischen 1985 und 2008 bestieg sie als erste Alpinistin alle 82 Viertausender der Alpen.
Lieblingsort: Längfluh, oberhalb von Saas-Fee, mit atemberaubender Aussicht auf die majestätischen Berge der Mischabelkette. Die schneebedeckten Gipfel des Alphubels, des Allalinhorns und des Doms – der höchste, ganz in der Schweiz gelegene Berg – erfüllen ihr Herz jeden Tag mit grosser Freude, weil sie sie auch vom Balkon ihrer Wohnung aus sieht.

Gipfelstürmerin Maggi Voide-Bumann bestieg als erste Alpinistin alle 82 Viertausender der Alpen.

Margareth Voide-Bumann ist in Saas-Fee, der «Perle der Alpen» aufgewachsen. Die Leidenschaft fürs Bergsteigen teilt die pensionierte Hotelmanagerin mit ihrer Familie. Maggi, wie Gäste und Einheimische sie nennen, brachte die Führung ihres Hotel- und Restaurantbetriebs und ihre Passion stets unter einen Hut. «Ich habe immer Momente gefunden, in die Berge zu gehen und so meine Batterien neu aufzuladen,  neue Kraft zu schöpfen. Die Ruhe und die Erhabenheit der Natur geben mir so viel zurück.» Ihr grösster Traum erfüllte sie sich mit der Besteigung aller 82 Viertausender der Alpen zwischen 1985 und 2008. «Ich begann mit dem Allalinhorn, einem technisch einfachen Hausberg in Saas-Fee. Oben auf dem Gipfel war der Blick auf den Montblanc, das Matterhorn und das Jungfraumassiv atemberaubend. Und ich dachte mir, wie schön es wäre, auch diese Gipfel zu erklimmen. So kam es, dass ich einen nach dem anderen wie Perlen aufreihte, bis ich eines Tages alle Viertausender der Alpen bestiegen hatte. Meine schönste Erinnerung ist die Besteigung des l’Arrête du Diable in Chamonix im Jahr 2008, mein letzter Viertausender.  Umgeben von unberührter, winterlicher Natur fühlte ich ein immenses Glück, das Ende dieses Abenteuers erreicht zu haben», schwärmt die Gipfelstürmerin. Auch nach der Erfüllung ihres Traums hat Maggi die Steigeisen nicht an den Nagel gehängt und weitere Gipfel erklommen. Unter anderem den Kilimandscharo in Tansania oder den Elbrus in Russland. Und auch wenn sie die Walliser Berge über alles liebt, insbesondere das Weisshorn, ihr «König der Berge», faszinieren sie am Wallis vor allem die Menschen, «weil sie authentisch sind, mit ihren Dörfern und Täler verbunden».