Ihr Wochenende im Wallis

Liebe Medienschaffende

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Wochenende Zeit, den Walliser Winter zu entdecken und erleben. Schnell stellt sich eine zentrale Frage: Wie nutzen Sie die beschränkte Zeit optimal? Als Antwort darauf haben wir fünf unterschiedliche Wochenendvorschläge zusammengestellt. Ob Nichtskifahrer, Familienreisender, Tourenskianfänger oder -profi oder Geniesser: Entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten im Wallis.

Sie möchten mehr über das Wallis wissen? Wir senden Ihnen gerne weitere Informationen zu oder organisieren Interviews für Sie.

 

Ein Wochenende ohne Skier

Im Wallis gibt es auch ohne Skier unter den Füssen viel zu entdecken. Wählen Sie unter den folgenden Vorschlägen Ihre Favoriten und kombinieren Sie sie für ein erlebnisreiches Wochenende im Wallis.

Schneeschuh-Gletschertrekking in Saas-Fee:
Entdecken Sie in Begleitung eines Bergführers die geheimnisvolle Welt des Feegletschers und die Faszination des ewigen Eises. Zwar einfach, brauchen Sie dennoch eine gute Grundkondition, denn die Schneeschuhtour dauert vier bis fünf Stunden. Es lohnt sich aber allemal.

Schneeschuhlaufen und Sternwarte Simplon:
Geführte Schneeschuhwanderung in Kombination mit der Sternwarte auf dem Simplonpass. Ein tolles Angebot, um in einer kristallklaren Nacht den Sternenhimmel auf 2000 Metern zu betrachten.

Fatbike Fun:
Eine im Wallis noch junge, aber ausgezeichnete Alternative zum übrigen Wintersport ist Fatbiking. Dabei radeln Sie mit einem Mountainbike mit übergrossen Reifen und breiten Felgen durch die Winterlandschaft. Fatbiking ist nicht überall erlaubt. Erkundigen Sie sich bei den Tourismusbüros vor Ort. Folgende Destinationen bieten die neue Trendsportart an: Aletsch Arena, Leukerbad, Obergoms und Crans-Montana.

Gletschergrotten:
Gletschergrotten entstehen durch die Sturzbäche im Innern des Gletschers, wodurch sich kurzlebige Skulpturen bilden, die sich im Lauf der Jahre verändern. Mehrheitlich im Winter zugänglich, erlauben die Grotten einen Blick ins märchenhafte Innere der Eisriesen. Besuchen Sie die Eisgrotten in Zinal, Zermatt und Saas-Fee.

Gleitschirmflug:
Sie sind auf der Suche nach einem Adrenalin-Kick? Fliegen Sie Gleitschirm und geniessen Sie die Aussicht auf das Gipfelmeer der Alpen, die mächtigen Gletscher, endlosen Wälder und schmalen Täler. Entdecken Sie das Wallis, wie Sie es noch nie erlebt haben.

Schneehschuhlaufen, Arolla. Wallis, Schweiz

Ein Wochenende voller Familienerlebnisse

Das Wallis ist mit seinen acht Ferienorten mit dem Family Destination Label ein wahres Paradies für Famillien. Diese vom Schweizer Tourismusverband ausgezeichneten Orte haben ihre Angebote und Infrastrukturen auf die Bedürfnisse von Familien ausgerichet. Die acht Destinationen sind Aletsch Arena, Bellwald, Blatten-Belalp, Crans-Montana, Nendaz, Grächen – St. Niklaus, Saas-Fee und Zermatt – Matterhorn.

Zahlreiche Destinationen bieten Kinderschneeländer für das spielerische Erlernen des Skifahrens. Sie sind ein ideales Terrain, um die ersten Freuden des Schnees zu erleben und erlauben es Kindern jeden Alters, die ersten Erfahrungen auf den Skiern zu machen. Snowtubing, Schneekarussels sowie weitere Animationen warten auf sie, damit sie das Skifahren spielerisch erlernen können. Leicht abfallende Pisten, Baby-Lifte, Rollbänder – es ist alles da, um in aller Sicherheit zu üben. Mit erfahrenen Skilehrern lernen die Kleinen langsam Ski fahren, bevor sie sich auf den zahlreichen Skigebieten des Wallis austoben können.

Oder wie wäre es mit einer Schatzsuche? Mit einer Schatzkarte ausgerüstet suchen Sie Hinweise, lösen Rätsel und entdecken so die Familiendestinationen des Wallis in winterlicher Atmosphäre. Vier Schatzsuchen, bei denen Gross und Klein alle Aspekte des blauen Goldes der Berge kennenlernen, werden das ganze Jahr angeboten.

Und was gibt es Märchenhafteres als eine verschneite Winterlandschaft, um die alpine Fauna zu beobachten. Man glaubt, dass alle Tiere im Winterschlaf sind. Dabei schlafen im Zoo von Les Marécottes von den 20 Tierarten gerade mal deren zwei. Gross und Klein können die Winterfelle der Bewohner dieses alpinen Zoos bewundern. Tierisch geht es auch in Herbriggen zu und her. Besuchen Sie Reto Summermatter und seine Rentiere.

Familienski, BOBO's Kinderland, Riederalp. Wallis, Schweiz

Ein Tourenskiwochenende für Einsteiger

Sie waren noch nie auf Tourenskis unterwegs? Kein Problem. Mehrere Stationen bieten Einführungen ins Tourenskifahren an. Um sich mit dem Material und der Technik vertraut zu machen, sind es namentlich Nendaz und Veysonnaz, Champéry oder Crans-Montana die solche Kurse offerieren. Einführungskurse weisen keine speziellen technischen Schwierigkeiten auf. Dagegen ist es von Vorteil, über eine gute Kondition zu verfügen und die Kurventechnik auf den Pisten zu beherrschen.

Nach ersten Versuchen unter fachkundiger Führung sind Sie nun bereit für die Randoparks. Im Wallis gibt es immer mehr dieser ausgeschilderten und gesicherten Strecken. Neu eröffnen im Winter 2019/20 der Randopark «Alpes Trail Val d’Hérens» inklusive App zum Ausfindigmachen der Sehenswürdigkeiten entlang der Strecken und Zeitmessung, sowie eine neue Strecke von Mayens de l’Ours nach Thyon.

Wussten Sie das? Der Ausdruck «Peau de Phoque» – auf Deutsch Seehundfell – geht bis ins Jahr 1930 zurück. Zu dieser Zeit spannte man sich Seehundfelle unter die Ski, um auf dem Schnee vorwärtszukommen. Heute werden Mohairfelle aus der Wolle der Angoraziege oder synthetisches Material verwendet.

Tourenski, Arolla. Wallis, Schweiz

Ein Tourenskiwochenende für Fortgeschrittene

In Begleitung eines Berführers können Sie sich abseits der markierten Pisten in unberührte Schneelandschaften begeben. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Tagestour von Leukerbad ins Lötschental und retour? Mit der Torrentbahn fahren Sie auf den höchsten Punkt zum Schwalbennest auf 2610 m ü. M. Dort folgt der Aufstieg zum Vorgipfel Torrenthorn. Danach wartet die erste tolle Abfahrt zum Wysse See auf 2340 Metern. Weiter hoch zum Restipass auf 2626 Metern mit anschliessender Abfahrt nach Ferden im Lötschental. Von dort geht’s mit Bus oder Taxi nach Wiler und weiter mit der Bahn zum Hockenhorngrat. Kurze Abfahrt zur Lötschenpasshütte. Es empfiehlt sich, dort eine Rast einzulegen, bevor Sie den rund einstündigen Aufstieg zur Gitzifurggu auf 2912 m ü. M. in Angriff nehmen. Schliesslich folgt die Fahrt zurück ins Bäderdorf. Machbar ab Februar.

Oder Sie machen einen Ausflug ins Vallon de Réchy, ein unbewohntes Seitental der Rhone. Von Grimentz geht es mit der Bahn auf 2874 m ü. M. unterhalb des Becs de Bosson. Es folgt ein kurzer Aufstieg zum Col de Louché. Vom Pass aus können Sie direkt hinunter nach Le Pichioc auf 2203 m ü. M. fahren. Oder aber Sie schlagen kürzere nord – nordwestliche Aufstiege ein, um schliesslich von dort aus die direkte Abfahrtsstrecke zu geniessen. Danach folgt der Aufstieg zum Col de la Brinta auf 2599 Metern. Die Tagestour endet mit der Abfahrt zur Alpe Orzival und weiter nach Grimentz. Machbar ab Februar.

Möchten Sie länger als ein Wochenende im Wallis Tourenskifahren? Wir organisieren vom 20. bis 25. April 2020 eine Gruppenmedienreise in den Landschaftspark Binntal und ins Obergoms. Hierbei sind Sie vier Tage mit einem lokalen Begführer in der verschneiten Landschaft unterwegs. Melden Sie sich bei uns, wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben.

Tourenski, Simplon. Wallis, Schweiz

Ein Wochenende voller Genuss

War das alles etwas zu sportlich und Sie möchten ein Wochenende lang richtig entspannen und die Seele baumeln lassen? Das Ganze kombiniert mit lokalen Spezialitäten? Dann wählen Sie aus den folgenden Möglichkeiten Ihre liebsten und tanken Sie Kraft im Wallis.

Wellnessoasen:
Das Wallis ist ein wahres Thermalbadparadies. Von den fünf verschiedenen Thermalbädern lädt Sie jedes auf seine Art zum Entspannen, Regenerieren und Wohlfühlen ein. Zusätzlich profitieren Sie von verschiedenen Wellness- und Beautyangeboten. Beliebt sind die Behandlungen mit Produkten aus der Region wie beispielsweise Aprikosen- und Traubenkernölmassagen oder Erdbeer- und Honigpeelings.

Hot Pot Bettmeralp:
Das Hotel Waldhaus auf der Bettmeralp lädt zu einem besonderen Badespass im Hot Pot auf der neuen Dachterrasse ein. Geniessen Sie das traumhafte Panorama und die Wärme bei winterlicher Atmosphäre.

Outdoor-Yoga Anzère:
Yoga führt Körper, Geist und Seele zusammen. Eine Entspannungstechnik, die inmitten der herrlichen Bergwelt von Anzère mit viel frischer Luft erst recht zum Erlebnis wird. In bequemer und warmer Kleidung geht es jeweils sonntags in die Höhe.

Raclette essen und streichen lernen:
Das Raclette – im Winter unverzichtbar für Momente des Genusses mit der Familie oder unter Freunden. Sobald die Temperaturen sinken, steigt die Lust auf einen Teller mit diesem herrlichen, geschmolzenen Käse und Kartoffeln. Finden Sie unter dem Link rechts alle Adressen von Restaurants, wo Sie diese Walliser Spezialität geniessen können.

Die Kunst des Raclettestreichens ist im Wallis fast heilig und bedarf viel Geschick und Praxis. Was liegt also näher, als ein Praktikum bei einem Raclettestreicher zu machen, um diese Kunst zu erlernen und die Geheimnisse zu erfahren.

Sagt man eigentlich das oder der Raclette? Man sagt das Raclette, wenn es um den geschmolzenen Käse geht. Der Raclette ist der Käse beziehungsweise die Käsesorte. Der Raclette ist übrigens frei von Laktose und Gluten.

Eigenes Roggenbrot backen:
Im Wallis wird der Roggen seit Jahrhunderten kultiviert. Er findet hier die besten Bedingungen: Felsiger Boden, hoch gelegen und extreme Temperaturen. Der Walliser produziert damit ein leckeres Brot. Damals wurden in den Walliser Dörfern in Gemeinschaftsbackstuben dreimal im Jahr die Öfen angeheizt und ein Brot gebacken, welches über Monate konserviert werden konnte: das legendäre Walliser Roggenbrot. Wer unter fachkundiger Anleitung sein eigenes Brot bäckt, entdeckt dessen wahren Geheimnisse. In Grimentz, Leuk oder Nax haben Sie diese Möglichkeit.

 

Roggenbrot, Bratsch. Wallis, Schweiz

Unsere Tipps

  • Tipp 1

    Indooraktivitäten – wenn die Sonne mit den Wolken Verstecken spielt

    Das Wallis hat jährlich mehr als 2000 Sonnenstunden. Dennoch kommt es vor, dass sich die Sonne scheut und das Wetter ungewiss ist. Schwimmbäder, Escape Rooms, Museen, Freifall- oder Golfsimulatoren, Trampoline, Indoor Skate oder BMX-Parks, Kletterhallen und so weiter. Die Auswahl unserer Indooraktivitäten macht Sie von jedem Wetter unabhängig, sodass Sie nichts dagegen hätten, wenn das schlechte Wetter noch ein bisschen anhält.

    Weitere Informationen
  • Tipp 2

    Die herausfordersten Skipisten

    Der Walliser Skifahrer Didier Défago, Olympiasieger 2010 in der Abfahrt, hat für die Liebhaber des Nervenkitzels die herausforderndsten Walliser Pisten ausgesucht. Sie richten sich an Skifahrer mit guter Technik und guter körperlicher Verfassung. Mit dieser Auswahl kommen Fans von langen, schwierigen und vor allem steilen schwarzen Pisten auf ihre Kosten.

    Weitere Informationen
  • Tipp 3

    Gesicherte Freeride-Pisten

    Wo findet man die ersten Pulverschneehänge des Winters? Natürlich auf den zahlreichen gesicherten Freeride-Pisten des Wallis. Mehrere Skistationen haben solche angelegt, damit Sie in aller Freiheit dem Freeriding frönen können. Das Beachten der Markierungen ist obligatorisch und eine passende Ausrüstung (LVS, Schaufel, Sonde) wird sehr empfohlen. Was das Freeriding ausserhalb der markierten Pisten anbelangt, wird erinnert, dass dies nur erfahrenen und/oder durch Führer begleiteten Freeridern vorbehalten ist. Informieren Sie sich zuvor über das Wetter und Lawinenrisiko.

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  • Tipp 4

    Langlauf

    Beim Langlaufen finden Sie Ihren eigenen Rhythmus und erkunden dabei traumhafte Winterlandschaften. Verschiedene Loipen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden stehen zur Verfügung. Anfänger können zum Einstieg einen Kurs besuchen. Egal ob Sie die klassische Variante oder Skating wählen, beim Langlaufen sind Sie nicht neben der Spur.

    Weitere Informationen

Das Wallis in Zahlen

• 29 Skigebiete
• 2000 Kilometer Skipisten
• 26 Kinderschneeländer
• 11 Randoparks
• 300 Sonnentage pro Jahr
• 45 Viertausender
• 8 AOP/IGP-Produkte
• 5 Thermalbäder