Roggenbrot backen

Roggen wird im Wallis seit Jahrhunderten angebaut. Er hat hier günstige Bedingungen vorgefunden: ein gebirgiges Gelände, die Höhenlage und extreme Temperaturen. Aus ihrem Roggen backen die Walliser ein wunderbares Brot. Früher wurde der Gemeindebackofen in den Walliser Dörfern nur zwei bis drei Mal pro Jahr eingefeuert. Folglich musste ein Brot gebacken werden, welches sich über mehrere Monate aufbewahren lässt: das unvergleichliche Walliser Roggenbrot. Doch nur wer das Brot unter kundiger Anleitung selber bäckt, kommt hinter seine wahren Geheimnisse.

Urtümliches Brotbacken im Val d'Anniviers
Grimentz Val d'Anniviers Schweiz
Die Bewohner des Val d’Anniviers verbrachten einen Teil des Jahres im Tal, wo sie Wein anbauten, und einen Teil auf dem Berg, wo sie Getreide ernteten und ihr Vieh auf der Alp weiden liessen. Dazu gehörten auch die Grimentzer, die das Roggenbrot buken. Obwohl sich Roggenbrot länger hält als Weissbrot, wurde es nach drei Monaten steinhart. Deshalb zerteilte man es mit der Axt und weichte es in der Suppe ein, um es überhaupt essen zu können. Im Gegensatz zum Brot des benachbarten Saint-Luc enthält der Grimentzer Brotteig keine Kartoffeln. Heute gibt es die Möglichkeit, das Roggenbrot selbst zu backen. Urtümliches Brotbacken im Val d'Anniviers
Grimentz
Grimentz

Urtümliches Brotbacken im Val d'Anniviers

Die Bewohner des Val d’Anniviers verbrachten einen Teil des Jahres im Tal, wo sie Wein anbauten, und einen Teil auf dem Berg, wo sie Getreide ernteten und ihr Vieh auf der Alp weiden liessen. Dazu gehörten auch die Grimentzer, die das Roggenbrot buken. Obwohl sich Roggenbrot länger hält als Weissbrot, wurde es nach drei Monaten steinhart. Deshalb zerteilte man es mit der Axt und weichte es in der Suppe ein, um es überhaupt essen zu können. Im Gegensatz zum Brot des benachbarten Saint-Luc enthält der Grimentzer Brotteig keine Kartoffeln. Heute gibt es die Möglichkeit, das Roggenbrot selbst zu backen.

Backen auf Voranmeldung.