Suonen

Suonen sind die historischen Bewässerungskanäle des Wallis. Diese bestehen aus offenen Gräben, die das kostbare und fruchtbare Wasser von den Gebirgsbächen – zum Teil auf abenteuerliche Art – auf die trockenen Weiden und Äcker, in die Weinberge oder auf die Obstplantagen bringen. Viele der Suonen sind heute noch in Betrieb und werden sorgfältig unterhalten. Zahlreiche Wanderwege entlang dieser Kanäle laden zu abwechslungsreichen Wanderungen auf historischen Pfaden.

Bineri - Eggeri
Grächen - St. Niklaus Grächen-St. Niklaus Schweiz
Mit 50 bis 55 Millimetern pro Jahr trifft man hier auf die niederschlagärmste Gegend der Schweiz, weshalb die künstliche Bewässerung unerlässlich ist. Das Alter des Grächner Wassersystems lässt sich nicht genau bestimmen. Erste schriftliche Aufzeichnungen reichen ins 12. Jahrhundert zurück. Die Suonen werden allesamt vom Riedbach genährt. Die «Eggeri», vermutlich die älteste, bezieht ihr Wasser auf 1'840 Metern, die «Bineri» auf 1'738 Metern. Bineri - Eggeri
Grächen - St. Niklaus
Grächen - St. Niklaus

Bineri - Eggeri

Mit 50 bis 55 Millimetern pro Jahr trifft man hier auf die niederschlagärmste Gegend der Schweiz, weshalb die künstliche Bewässerung unerlässlich ist. Das Alter des Grächner Wassersystems lässt sich nicht genau bestimmen. Erste schriftliche Aufzeichnungen reichen ins 12. Jahrhundert zurück. Die Suonen werden allesamt vom Riedbach genährt. Die «Eggeri», vermutlich die älteste, bezieht ihr Wasser auf 1'840 Metern, die «Bineri» auf 1'738 Metern.

Startpunkt: Grächen (1'619 m. ü. M)
Zielort: Grächen (1'619 m. ü. M)
Schwierigkeit: mittel
Distanz: 14 km
Steigungsmeter: +290m, -290m
Wanderzeit: 4h
Verpflegung: Grächen, Bärgji, Hohtschugge, Gasenried