Traditionen

Viele Walliser Dörfer und Täler leben ihre ihre ganz eigenen, jahrhundertalten Brauchtümer und Traditionen. Spektakel ist garantiert, wenn «Tschäggättä», «Sunnetreelleta» und andere Gestalten durch die Gassen und Höfe ziehen, um den Winter oder böse Geister zu vertreiben. In stundenlanger und liebvoller Heimarbeit entstehen einzigartige Kostüme und furchteinflössende Masken, die dann in eindrücklichen Darbietungen präsentiert werden. Gerne lassen sich die Walliser dabei bestaunen. Ein Erlebnis mit einem ganz besonderem Zauber, bei dem Gänsehaut garantiert ist.

Tschäggättä & Maskenschnitzen
Lötschental Lötschental Schweiz
Die für das Lötschental typischen, maskierten Fasnachtsgestalten, die sogenannten Tschäggättä, treten in der Zeit zwischen dem katholischen Feiertag «Maria Lichtmess» und dem «Gigiszischtag» (d.h. dem Dienstag vor dem Aschermittwoch) auf. Jeden Abend, nach Feierabend streifen diese wilden Gestalten durch das Tal und jagen jedem, der sich noch zu dieser Zeit auf den Strassen befindet, einen gehörigen Schrecken ein. Die Tschäggättä tragen alte, umgestülpte Kleider, das Futter nach aussen gekehrt. Darüber hängen zwei Schaf- oder Ziegenfelle, in den Lenden zusammengehalten durch einen Ledergürtel, an dem meistens eine Kuhglocke («Trichla») baumelt. Tschäggättä & Maskenschnitzen
Lötschental -2°
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Tschäggättä & Maskenschnitzen

Die für das Lötschental typischen, maskierten Fasnachtsgestalten, die sogenannten Tschäggättä, treten in der Zeit zwischen dem katholischen Feiertag «Maria Lichtmess» und dem «Gigiszischtag» (d.h. dem Dienstag vor dem Aschermittwoch) auf. Jeden Abend, nach Feierabend streifen diese wilden Gestalten durch das Tal und jagen jedem, der sich noch zu dieser Zeit auf den Strassen befindet, einen gehörigen Schrecken ein.
Die Tschäggättä tragen alte, umgestülpte Kleider, das Futter nach aussen gekehrt. Darüber hängen zwei Schaf- oder Ziegenfelle, in den Lenden zusammengehalten durch einen Ledergürtel, an dem meistens eine Kuhglocke («Trichla») baumelt.

Ort: Lötschental
Termine: jährlich, zwischen "Maria Lichtmess" (2. Februar) und "Gigiszischtag" (Dienstag vor dem Aschermittwoch)