Ringkuhkämpfe

Die Eringer sind eine alte, traditionelle Walliser Kuhrasse und haben ein kampflustiges Temperament. Jeden Frühling, beim Alpaufzug, bekämpfen sie sich Horn an Horn. Die stärkste Kuh, die «Königin» wird die Herde den ganzen Sommer anführen. Diese Eigenschaft führte zur Tradition der Ringkuhkämpfe, die zahlreiche Züchter und Zuschauer anziehen. Jede Kuh sucht von sich aus ihre Gegnerinnen aus. Und stellt den Kampf ein, sobald sich die besiegte Kuh abwendet. Verletzungen sind sehr selten. Am Ende des Tages wir die Kuh, die nie besiegt wurde zur «Königin der Königinnen». Das grosse Finale dieser «Stechfeste» findet jedes Jahr in Aproz statt.

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Agenda der Ringkuhkämpfe

Sobald der Winter sich verabschiedet, kehrt im Wallis die Zeit der Königinnen ein. Kampflustig kommen sie aus ihren Ställen, um die Hierarchie in der Herde auszumachen. Nach den Regionalausscheidungen ab Ende März folgt die Krönung am Nationalen Finale in Aproz.
In der zweiten Junihälfte gehen anlässlich der Alpbestossungen die Kämpfe auf den Sommerweiden über die Bühne, gefolgt von vereinzelten Alpkämpfen und den letzten Stechfesten im Herbst, die erneut in der Talebene stattfinden.

Fédération Suisse d'élvage de la Race d'Hérens
Case postale 437
1951 Châteauneuf / Sion