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Tschäggättä & Maskenschnitzen

Die für das Lötschental typischen, maskierten Fasnachtsgestalten, die sogenannten Tschäggättä, treten in der Zeit zwischen dem katholischen Feiertag «Maria Lichtmess» und dem «Gigiszischtag» (d.h. dem Dienstag vor dem Aschermittwoch) auf. Jeden Abend, nach Feierabend streifen diese wilden Gestalten durch das Tal und jagen jedem, der sich noch zu dieser Zeit auf den Strassen befindet, einen gehörigen Schrecken ein.
Die Tschäggättä tragen alte, umgestülpte Kleider, das Futter nach aussen gekehrt. Darüber hängen zwei Schaf- oder Ziegenfelle, in den Lenden zusammengehalten durch einen Ledergürtel, an dem meistens eine Kuhglocke («Trichla») baumelt.

Die Füsse stecken nicht selten in Säcken, die um die Beine gebunden werden um die Wildheit der Kleidung zu steigern, aber auch um zu verhindern, dass die Maskenträger an den Schuhen oder an den Spuren der Schuhsohlen im Schnee erkannt werden können.

Die Tschäggättä tragen Handschuhe, früher jeweils aus «Triäm» (Garnresten, die im Weberkamm übrig bleiben) hergestellt. Eine übergrosse, fratzenhafte und bisweilen grellbemalte Larve (Maske) aus Arvenholz, das Hinterhaupt mit Ziegen- oder Schafpelz bedeckt und ein Stock vervollständigen das Kostüm.

InfoBox

Auf Anfrage können Gruppen (ab 5 Personen, max. 25 Personen) in der neuen Schnitzstube in Ferden unter fachkundiger Anleitung ihre eigene Maske schnitzen.

Kontakt

Lötschental Tourismus
3918 Wiler
Tel +41 (0)27 938 88 88
www.loetschental.ch
info@loetschental.ch

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